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10-OH-HHC Verbot: Update, Verordnung veröffentlicht
Am 23. November wurde im Bundesrat die sechste Änderung des NpSG beschlossen. Damit stand fest, dass 10-OH-HHC, 10-OH-HHCP und ähnliche Derivate unter die neuen Stoffgruppen fallen.
Wichtig für den aktuellen Stand: Die sechste Änderung des NpSG ist inzwischen im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl. 2025 I Nr. 292). Seitdem schließt Anlage 1 Nr. 2.3 ausdrücklich auch Verbindungen mit Hydroxy-Gruppen am Ring A ein, darunter 10-OH-HHC. Wir verkaufen 10-OH-HHC nicht mehr.
Die folgenden Abschnitte zeigen, wie es zu dem Verbot kam. Sie geben jeweils den damaligen Stand wieder.
Update: neue Verhandlung zum 10-OH-HHC Verbot am 22.11.?
Bei der Sitzung am 26. September wurde 10-OH-HHC wider Erwarten nicht behandelt. Stattdessen ging es vor allem um andere Themen wie das Verbot von Lachgas, GHB und LSD.
Für 10-OH-HHC, ETMC und weitere halbsynthetische Cannabinoide steht die Entscheidung allerdings noch aus – nach aktuellem Stand wird sie nun am 22. November erwartet.
Bis dahin war 10-OH-HHC in Deutschland noch nicht erfasst und war nicht im Betäubungsmittelgesetz aufgeführt. Viele Beobachter rechnen jedoch damit, dass die Substanz bei der kommenden Sitzung erneut auf der Agenda stehen und möglicherweise verboten wird.
Update: Ergebnisse der Sitzung
Am 26. September wurde im Bundesrat tatsächlich über verschiedene Verbote entschieden. Wichtig zu wissen:
- Vapen und Rauchen im Auto wird verboten, bei Kindern im Auto drohen hohe Strafen.
- Lachgas und GHB werden über ein Gesetzgebungsverfahren verboten (Dauer etwa drei Monate).
- LSD-Verbot: Es wurde kommentarlos zugestimmt. Das bedeutet, das Verbot kommt – unklar ist nur, wann genau. Es könnte nun jederzeit soweit sein.
Noch nicht beschlossen wurde die große sechste Änderung des NpSG (unter anderem 10-OH, ETMC, NB-DMT) sowie die finale Fassung des LSD-Gesetzes. Da jedoch Dringlichkeit besteht, könnte das LSD-Verbot bereits nächste Woche im Bundestag durchgehen.
Was bedeutet das für 10-OH-HHC?
Viele hatten erwartet, dass auch 10-OH-HHC auf der Sitzung behandelt wird. Nach aktuellem Stand war das jedoch nicht der Fall. Die Substanz war damit zu diesem Zeitpunkt noch nicht erfasst, konnte aber bei einer späteren Sitzung erneut auf die Agenda kommen.
Update: 10-OH-HHC wohl nicht auf der Agenda
Nach dem, was man derzeit hört, soll es bei der Sitzung am 26. September nur um Lachgas und 1S-LSD gehen. 10-OH-HHC steht demnach vermutlich nicht auf der Tagesordnung. Ganz ausgeschlossen ist es aber nicht – das Thema könnte auch zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgegriffen werden.
Am 26. September wird über ein mögliches 10-OH-HHC Verbot entschieden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Substanz dann auf der Liste landet. Damit folgt die Politik ihrem Kurs, halbsynthetische Cannabinoide nach und nach zu verbieten. Und es betrifft nicht nur 10-OH-HHC selbst – auch Abwandlungen wie 10-OH-THC und 10-OH-HHC-P stehen im Raum.
Warum 10-OH-HHC jetzt im Fokus steht
Nachdem HHC im Sommer 2024 verboten wurde, war 10-OH-HHC schnell die nächste Alternative. Shops haben es beworben, weil es ähnlich wirkt, aber rechtlich nicht erfasst war. Dieses Muster – neue Variante, gleicher Effekt – hat in den letzten Jahren immer wieder zu Diskussionen geführt. Mit dem geplanten 10-OH-HHC Verbot soll diese Lücke geschlossen werden.
Welche Stoffe neben 10-OH-HHC betroffen sein könnten
Die Diskussion geht weiter als nur um ein einzelnes Molekül. Man kann davon ausgehen, dass bei der Sitzung auch über andere Varianten gesprochen wird. Besonders im Blick stehen 10-OH-THC und 10-OH-HHC-P, die ähnlich aufgebaut sind. Ziel ist es, nicht jedes Mal aufs Neue reagieren zu müssen, wenn ein leicht verändertes Derivat auf den Markt kommt. Ob noch weitere Stoffe erfasst werden, bleibt offen – möglich ist es aber.
Folgen des Verbots
Für Verbraucher bedeutet das Verbot in erster Linie: Produkte mit 10-OH-HHC verschwinden aus den Shops. Wer bereits etwas gekauft hat, sollte wissen: § 3 NpSG verbietet auch den Besitz. Strafbar ist nach § 4 NpSG vor allem der Handel, Polizei und Zoll können die Stoffe aber sicherstellen. Händler und Hersteller dagegen dürfen solche Substanzen nicht mehr verkaufen. Damit wird die Auswahl kleiner und es lohnt sich, rechtzeitig nach Alternativen zu schauen.
Alternativen und Ausblick
Nach dem 10-OH-HHC Verbot wurde oft H4CBD als sanfter Ersatz angeboten. Auch H4CBD ist bei uns nicht mehr im Sortiment. In unserem Shop findest du stattdessen andere Produkte, zum Beispiel HHZ oder T9HC. Für diese Stoffe gibt es keine Zusage, dass sie dauerhaft erlaubt bleiben. Klar ist: Das 10-OH-HHC Verbot ist ein weiterer Schritt in einer Reihe von Einschränkungen, die nach und nach alle bekannten HHC-Derivate betreffen könnten.



































































